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Renaissanceflöten
als Consort
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| Ein Consort besteht in der Regel aus drei Flöten in d' und einer Bassflöte in g, wobei die drei D-Flöten unterschiedliche Aufgaben übernehmen: Die zuoberst verwendete (Superio) spielt vornehmlich in der extremen Oberlage wobei die dritte Flöte die eigentliche Tenorlage innehat und deshalb vorwiegend im unteren Register Verwendung findet. Somit ist es auch notwendig, diese drei äußerlich identisch wirkenden Flöten unterschiedlich zu bauen und alle Flöten des Consort aufeinander abzustimmen. |
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| Wir bauen unser Consort meist in Zwetschgenholz, da dieses einen intensiven und zugleich farbenreichen Klang ermöglicht. In Ahornholz klingt das Consort weicher und feiner, aber auch leiser. Als Vorlage dienen Instrumente aus der Biblioteka della Accademia Filarmonica in Verona, Italien, wo sich das bisher einzig erhaltengebliebene zusammengehörige Consort der Renaissancezeit befindet. | |
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Die Consortflöten stimmen wir ab entweder in a= 415 Hz, oder aber, dem Originalstimmton der Verona-Flöten entsprechend, in a= 408 Hz. Das Consort wird in einer speziellen Tasche ausgeliefert, die den sicheren und geschützten Transport der sehr empfindlchen und dünnwandigen Instrumente sicherstellt.
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Bei der Bassflöte ist es möglich, die Grifflöcher entsprechend seitlich so zu versetzen, dass ein leichteres Greifen ermöglicht ist. |