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J. Ziegler, Csakan, As |
Export € exkl. MwSt. |
EU |
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europäischer
Buchsbaum, 7 Muschelklappen, Kopfauszug |
2983,19 1411,76 |
3550,- 1680,- |
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Entgegen der vielverbreiteten Meinung, die Blockflöte sei Mitte des 18. Jahrhunderts “ausgestorben” erlebte sie Anfang des 19. Jahrhunderts eine „Wiedergeburt“. Der als Csakan oder Czakan bezeichnete Flötenstock kam aus Ungarn nach Wien und kam zwischen 1820 und 1850 in große Mode. Mehr als 400 originale Kompositionen für Csakan sind bekannt, unter anderem von Komponisten wie A. Heberle, E. Krähmer, A. Diabelli und anderen. Johann Ziegler (Ungarn 1795 – 1858, Wien) gründete 1821 seine Werkstatt in Wien und fertigte neben Klarinetten vor allem Flöteninstrumente, die bald große Verbreitung fanden. Ziegler war neben Stefan Koch einer der erfolgreichsten aber auch innovativsten und experimentierfreudigsten Holzblasinstrumentenhersteller seiner Zeit. Somit ist es nicht verwunderlich, dass der aus Ungarn stammende Ziegler sich auch mit dem Bau und der Weiterentwicklung von Csakanen beschäftigte. Einige seiner Instrumente sind erhalten geblieben und spielen teils noch vorzüglich, so auch unsere Vorlage, die sich in Privatbesitz befindet. Unser Nachbau verfügt – wie seine Vorlage – über einen Kopfauszug, der ein schnelles und präzises Nachstimmen erlaubt. Wir fertigen unseren Csakan in zwei Varianten: Der einfache Csakan verfügt lediglich über eine Dis-Klappe, der “comlizierte” Csakan über 7 Klappen.
Ausstattung/Lieferumfang: |